Spartipps

Hier finden Sie kurz & knapp wertvolle Tipps zum Einsparen von Energiekosten.

Sauberkeit im Heizraum

Durch das Sauberhalten Ihrer Heizräume wird vermieden, dass Ihr Brenner verschmutzt. So arbeitet die Verbrennung einwandfrei und störungsfrei. Ab über 70 kW Heizleistung des Kessels sollte der Heizraum nicht anderweitig genutzt werden, auch nicht als Lagerraum. Sparpotential: Staub und Schmutz im Heizraum erhöhen den Brennstoffverbrauch.

Reinigung und Wartung

Bei regelmässiger Reinigung der Feuerungsanlage können die Energieverluste auf ein Minimum begrenzt werden.

Brennerlaufzeit kontrollieren

Bei jeder Einschaltung sollte der Brenner mindestens 4 bis 6 Minuten laufen. Damit können die Anfahrverluste und bei Öl die Anfahrverschmutzung verringert werden.

Frischluftzufuhr dem Bedarf anpassen

Die Frischluftzufuhr soll genügend, jedoch nicht übermässig gross sein. Damit wird für eine genügende Frischluftzufuhr gesorgt, ohne den Heizraum zu unterkühlen.

Leitungen in unbeheizten Räumen dämmen

In unbeheizten Räumen kann die Wärme, die von nicht gedämmten Leitungen abgegeben wird, nicht genutzt werden. Diese Leitungen sollen deshalb isoliert werden. Die wichtigsten Massnahmen auf einen Blick:

  • Raumtemperatur ungefähr 20° C
  • Heizkörper sollten freigehalten werden
  • Sind die Fenster nachts geöffnet, sind die Thermostatenventile oder Radiatoren zu schliessen
  • 3x täglich 5-10 Minuten gut querlüften, kein Dauerlüften
  • Während der Nacht und bei Nichtnutzung (Ferien) soll die Raumlufttemperatur möglichst abgesenkt werden. Die Regelung ist dementsprechend einzustellen

Die Aufheizzeit nach der Nachtabsenkung beträgt:

  • bei Fussbodenheizung (leichte Gebäudebauart ohne Masse) 2 Stunden
  • bei Fussbodenheizung (schwere Gebäudeart mit grosser Masse) 3 Stunden
  • bei Radiatorenheizung (leichte Gebäudeart ohne Masse) 1 Stunde
  • bei Radiatorenheizung (schwere Gebäudeart mit grosser Masse) 1.5 Stunden

Saisongerechtes Ein- und Ausschalten

Die Heizung sollte in der Übergangszeit und im Sommer ausgeschaltet oder auf Sommerbetrieb gestellt werden. Damit kann erheblich Energie gespart werden.

Einstellung Warmwassertemperatur

Das Warmwasser sollte höchstens auf 55 bis 60° C eingestellt werden. Damit können die Bereitschaftsverluste und die Kalkbildung verringert werden. Vorsicht: Legionellen (Verursacher der Legionärskrankeit) bilden sich vor allem, wenn das Warmwasser mehrere Tage unter 60º C unbewegt bleibt. Moderne Regulationen erhöhen automatisch in regelmässigen Abständen die Temperatur auf über 60° C.

Energieverbrauchsprotokoll

Anlagebetreiber sollen den jährlichen Energieverbrauch ihrer Heizungsanlage erfassen und beurteilen.