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Voraussetzung/Ausbildung |
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Kaminfegerinnen und Kaminfeger reinigen, optimieren und kontrollieren wärmetechnische Anlagen wie z.B. Kamine, Abgasanlagen, Öfen, Herde, Cheminées, Zentralheizungen. Das ist wichtig, weil saubere und richtig funktionierende Anlagen eine längere Lebensdauer haben, sicher und sparsam sind sowie weniger Schadstoffe ausstossen.
Zu den Werkzeugen der Berufsleute gehören manuelle und maschinelle Reinigungsgeräte, Messgeräte und so weiter. Kaminfegerinnen und Kaminfeger sind kontaktfreudige Menschen – sie beraten ihre Kundschaft, wenn es um Brandschutz, Umweltschutz und Energiesparen geht. |
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Einblick in die Kaminfegerarbeit |
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Werkzeuge auswählen Jede Feuerungsanlage benötigt das richtige Werkzeug. Im komplett eingerichteten Geschäftsauto wählt die Kaminfegerin, der Kaminfeger die notwendigen Geräte und Werkzeuge aus. | | Visuelle Kontrolle Die Verschmutzung der Anlage – wie Staub oder Verbrennungsrückstände – wird beurteilt. |  | |  |
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Interview mit einem Lehrling |
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Interview mit Thomas Lötscher, 19, 3. Lehrjahr Ein Kaminfeger, sagt man, bringt Glück. Warum? Das kommt von früher her, als noch viel mehr mit Holz geheizt wurde und es wegen verrusster Kamine oft ganze Dorfbrände gab. Die Kaminfeger verhinderten mit ihren regelmässigen Besuchen damals einiges an Unglück. Heute wird mehr mit Öl, Gas, Erdwärme, Sonnenenergie und nicht mehr so viel mit Holz geheizt, braucht es den Kaminfeger trotzdem noch? Erdwärme und Sonnenenergie kommen ohne Kaminfeger aus. Öl- und Gasheizungen müssen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen ein- bis zweimal im Jahr durch uns kontrolliert, bzw. gereinigt werden. Die Kunden rufen uns aber auch, damit wir ihre Cheminées, Kachel-, Speckstein- und Schwedenöfen in Stand halten. Und auch die Industrien mit ihren grossen Heizungen sind auf unser Fachwissen angewiesen - die Arbeit geht uns zum Glück noch lange nicht aus. |
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